Duale Gesellenausbildung

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie.Technik (BIV-OT) setzt sich für das Fortbestehen der dualen Gesellenausbildung ein, bei der Auszubildende ihre berufliche Handlungsfähigkeit im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule erlernen. Denn ein guter Orthopädie-Techniker kann nur werden, wer die Praxis in der Werkstatt und die Theorie aus der Berufsschule in sich vereint.

Die Gesellenausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker (Orthopädie-Techniker) ist eine staatlich anerkannte duale Ausbildung. Betriebe, die Orthopädietechnik-Mechaniker ausbilden, müssen sich an die veröffentliche, bundesweit einheitliche Ausbildungsverordnung mit dem Ausbildungsrahmenplan (ARP) halten. Die in Verordnung und ARP aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind dem Auszubildenden mindestens zu lehren und vom Auszubildenden mindestens zu erlernen. Der zeitliche Ablauf der Ausbildung im ARP gilt dabei nur als Beispiel, der genaue inhaltliche und zeitliche Ablauf kann aufgrund von betrieblichen Besonderheiten abweichen und wird im betrieblichen Ausbildungsplan festgehalten. Dieser wird zu Beginn der Ausbildung erstellt.

Die Ausbildungsverordnung selbst wird etwa alle zehn bis fünfzehn Jahre an den aktuellen Berufsalltag angepasst und zukunftsfit gemacht. Dabei erarbeitet der BIV-OT zusammen mit Vertretern der IG Metall (Arbeitnehmervertretung), dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH), dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB), der Kultusministerkonferenz (KMK, Berufsschullehrer) und des zuständigen Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) die neue Ausbildungsverordnung. Dieser Prozess dauert etwa zwei bis drei Jahre. Die Verordnung zum Orthopädietechnik-Mechaniker ist kürzlich neu überarbeitet worden und am 1. August 2013 in Kraft getreten. 

Hier gelangen Sie direkt zur neuen Ausbildungsverordnung.