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Ernst Rausch

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) ehrte im Jahr 2002 den niedergelassenen Orthopäden Dr. med. Ernst Rausch (1913 – 1994) mit der Heine-Hessing-Medaille.

Im Jahr 1913 geboren, legte Ernst Rasch 1932 sein Abitur ab und studierte zunächst Philosophie in Frankfurt am Main. Zwischen 1937 und 1942 diente er in der Wehrmacht. Nach einer schweren Verwundung 1942 wurde er aus dem Dienst entlassen und nahm ein Medizinstudium in Göttingen auf, das er 1948 mit dem Staatsexamen abschloss.

Sein Weg führte ihn zunächst zur „Inneren Medizin“ bevor er sich für eine Facharztausbildung zum Orthopäden entschied. Zwei Jahre nach der Anerkennung als Facharzt für Orthopädie, eröffnete Dr. Rausch 1957 seine eigene Praxis.

Neben der Tätigkeit als Arzt engagierte er sich in mehreren Funktionen in der Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (DGOT) mit Sitz in Frankfurt am Main, die seit 2005 den Namen Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) trägt. Ab 1966 unterstützte er die Arbeit des Berufsverbandes als Vorstandsmitglied und von 1973 bis 1981 als 1. Vorsitzender.  

Ob als niedergelassener Arzt oder Vertreter des Berufsverbandes – Ernst Rausch arbeitete eng mit dem Handwerk zusammen und zeigte großen Respekt für dessen Arbeit. Mit der Heine-Hessing-Medaille würdigte der BIV-OT posthum diese vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit.

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