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Leonhard Roeser jun.

Leonhard Roeser (1923 – 2016) wurde als einer von vier Söhnen des Orthopädie-Technikers Leonhard Roeser sen. geboren. Im Jahr 1985, 15 Jahre nach seinem Vater, erhielt der Junior ebenfalls die Heine-Hessing-Medaille des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) für seine großen Verdienste für den Berufsstand. Von 1969 bis 1987 unterstützte er als Vorstandsmitglied der Innung Düsseldorf den Landesverband und von 1969 bis 1981 engagierte er sich als Vorstandsmitglied im Bundesinnungsverband.

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Leonhard Roeser jun. (Mitte) im Kreise seiner Brüder Klaus (l.) und Reiner. Foto: Familie Roeser

Gemeinsam mit seinem Bruder Reiner arbeitete Leonhard ab 1946 in der Geschäftsleitung des elterlichen Betriebes. Reiner Roeser baute den Bereich Medizintechnik aus, für den die Firma noch heute steht, während Leonhard für den Bereich Orthopädie-Technik verantwortlich war.

Im Jahr 1979 übernahmen die Brüder die Firmenleitung vom inzwischen verstorbenen Gründervater. Die dritte Generation, Jochen Roeser, übernahm das Firmenruder im Jahr 1992. In der Folge entwickelte sich die Firma Roeser zu einem Dienstleistungsunternehmen für Kliniken in den Bereichen medizinisch-technisches Gerätemanagement, Instrumentenmanagement und Versorgung mit OP-Sets. Im Jahr 2000 verkaufte die Familie die Roeser-Gruppe an die Klinikgruppe Sana Kliniken AG.

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