COVID-19

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Aktuelle Informationen zum Thema COVID-19

+++ Aktuelle Pressemitteilungen der Task-Force COVID-19 finden Sie im Presseticker +++

 

Sanitätshäuser und orthopädie-technische Werkstätten tragen in Zeiten der Corona-Pandemie (COVID-19) besondere Verantwortung.

Mehr als 2.500 Betriebe in Deutschland sichern die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Hilfsmitteln wie zum Beispiel Beatmungsgeräten. Hinzu kommt, dass ein funktionierendes Entlassmanagement, Homecare, Wundversorgung sowie prä- bzw. postoperative Versorgungen mit Hilfsmitteln gerade jetzt ein besonderes Augenmerk verdienen, wenn die Kliniken sich auf eine hohe Zahl von Infizierten mit dem COVID-19 Virus einstellen müssen.

 

Der BIV-OT sieht sich daher in der Verantwortung, mit höchster Priorität gemeinsam mit der Politik, Kostenträgern sowie medizinischen Fachverbänden entsprechende Rahmenbedingungen sicherzustellen. Nach dem Verbandsmotto "Kräfte bündeln" arbeitet der BIV-OT im Netzwerk mit den führenden Leistungserbringer-gemeinschaften. Im Fall Corona ist dies die Task-Force COVID-19.

 

Ihr gehören neben dem BIV-OT an: EGROH, Nowecor, Reha-Service-Ring, RehaVital, Sanitätshaus Aktuell AG und Zentralverband Orthopädieschuhtechnik.

Aktuelle Informationen zum Thema COVID-19 / STAND: 05.06.2020

COVID-19: Aktuelles zum Stand der Pandemie sowie Fragen zu Corona beantwortet das Robert-Koch-Institut (RKI). Außerdem gibt es eine Datenbank der regional zuständigen Gesundheitsämter.

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus liefert das Bundesministerium für Gesundheit.

Verhaltenstipps: Allgemeine Maßnahmen zum Infektionsschutz, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

KfW-Coronahilfe: Das zusätzliche KfW-Sonderprogramm für die Wirtschaft unterstützt kleine, mittelständische und ebenso Großunternehmen, die aufgrund der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten. Die Mittel sind unbegrenzt. Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden.

Die Bundesregierung hat den Schutzschirm für den Mittelstand mit einem Sofortkredit vergrößert: Aufgelegt wird ein KfW-Schnellkredit, bei dem der Staat 100 Prozent der Kreditrisiken übernimmt. Zielgruppe sind kleinere und mittlere Firmen mit raschem Unterstützungsbedarf. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßt: Politik schließt mit 100-Prozent-Haftungsgarantie für KfW-Kreditprogramm Mittelstandslücke.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Insolvenzantragspflicht rückwirkend zum 1. März 2020 ausgesetzt. Diese gesetzliche Regelung gilt laut Bundesjustizministerium vorerst bis 30. September 2020.

Die Bundesregierung hat aufgrund der Coronakrise ein Schutzschild aufgespannt – und das nach eigenen Angaben größte Hilfspaket in der Geschichte Deutschlands geschnürt. Am 3. Juni 2020 hat der Koalitionsausschuss der Bundesregierung nachgelegt und ein Konjunkturpaket für 130 Milliarden Euro beschlossen. Kern ist eine Mehrwertsteuersenkung für die nächsten sechs Monate. Insgesamt umfasst das Paket 57 Maßnahmen.

Eine Frage-Antwort-Liste zu den steuerlichen Erleichterungen in der Corona-Krise stellt das Bundesfinanzministerium zur Verfügung.

Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500 Euro sind in diesem Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. Damit sollen Prämien, die deren Engagement in der Corona-Krise honorieren, ohne Abzüge ankommen. Die Beihilfen und Unterstützungen können sowohl ausgezahlt als auch als Sachleistung gewährt werden, so das Bundesfinanzministerium. Von der Regelung erfasst sind demnach Corona-Sonderleistungen, die Beschäftigte zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass diese zusätzlich zum Arbeitslohn geleistet werden.

Über Kurzarbeitergeld für Unternehmen unter den neuen Pandemie-Bedingungen informiert das Bundesarbeitsministerium. Die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld wird von zwölf auf 21 Monate verlängert (Kurzarbeitergeld-Bezugsdauerverordnung – KugBeV). Die Beträge werden unter bestimmten Voraussetzungen erhöht – für Beschäftigte mit mindestens 50 Prozent Entgeltausfall ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent) und ab dem siebenten Monat des Bezugs auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent) des pauschalierten Netto-Entgelts. Außerdem werden mit dem Corona-Steuerhilfegesetz Arbeitgeber-Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld bis 80 Prozent des Unterschiedsbetrags zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt steuerfrei gestellt. Der örtliche Ansprechpartner ist die jeweils zuständige Agentur für Arbeit, die in dieser Datenbank zu finden ist. Um Kurzarbeit anzuzeigen, gibt es zudem einen E-Service.

Der BIV-OT liefert einen Überblick über die landesspezifischen Regelungen zur Notbetreuung von Kindern in Schulen und Kindertagesstätten von Beschäftigten in den Gesundheitshandwerken.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat Hinweise für Betriebe zusammengetragen – unter anderem die Übersicht der handwerksrelevanten Aspekte der Corona-Verfügungen in den 16 Bundesländern.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen nimmt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den Fokus. Darunter: Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung.

Wann haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Vergütung? Antworten auf 12 Fragen zu Corona & Arbeitsrecht.

Das Handwerksblatt hat die wichtigsten Tipps für Betriebsinhaber im Zusammenhang mit Corona zusammengestellt.

Wie lange überleben Corona-Viren – und andere aktuelle Hinweise für Handel und Warenlogistik von der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik.

Aushang für Geschäftsstellen:

INFORMATIONEN ZUM CORONA-VIRUS FÜR PATIENTINNEN UND PATIENTEN
Sanitätshäuser und orthopädie-technische Betriebe zählen zu den systemrelevanten Einrichtungen während der Corona-Krise. Wenn sich das Personal ansteckt, entsteht auch für die Versorgung der Patientinnen und Patienten ein Problem. Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) hat aus diesem Grund für Betriebe eine Corona Checkliste zusammengestellt, das Patientinnen und Patienten mit wichtigen Informationen zum Handeln im Alltag versorgt. Das Dokument kann für die Geschäftsstellen bzw. Läden ausgedruckt werden; das maximal unterstützte Format ist DIN A1. Die Corona-Checkliste ist ebenfalls in Form von Einzelfolien für ihr Monitormarketing verfügbar.