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Überblick › 5. Mai 2021

oben von links: Prof. Dr. Bernhard Greitemann und Matthias Bauche, unten: Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier. Fotos: (oben von links) Greitemann, Marcus Zumbansen; (unten) BIV-OT/Bialas

TTO hat seine digitale Premiere erfolgreich bestanden

Im Rahmen der 69. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchi-rurgen e. V. (VSOU) hat der Tag der Technischen Orthopädie (TTO) seine digitale Premiere erfolgreich bestanden. Am vergangenen Freitag, 30. April 2021, lud die Plattform zum Thema „Paresen – wie können Hilfsmittel helfen?“ zum interdisziplinären Austausch ein. In der nachfolgenden Session der Initiative ’93 TO Fellows fokussierten sich die Referenten auf den Versorgungsbereich Neuroprothetik sowie auf den bevorstehenden Geltungsbeginn der EU-Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR).

Initiatoren des TTO, der 2013 ins Leben gerufen wurde, sind der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), die Vereinigung Technische Orthopädie (VTO) sowie die Fortbildungsinitiative ’93. „Digitale Veranstaltungen gehören für unser Fach inzwischen zur ‚neuen Normalität‘. Ich freue mich, dass nun auch der TTO seine Feuerprobe auf dem virtuellen VSOU-Kongress erfolgreich gemeistert hat“, lautet das Fazit von BIV-OT-Präsident Alf Reuter.

Beim Symposium „Paresen – wie können Hilfsmittel helfen?“ wurden die Einsatzmöglichkeiten der Technischen Orthopädie (TO) nach einem Schlaganfall bzw. bei der Versorgung von Fußheberschwäche per Video-Meeting intensiv diskutiert. „Die Vorträge der Referenten haben deutlich ge-macht: Für die Behandlung und Rehabilitation von Patient:innen, die einen Schlaganfall erlitten und Folgeschäden davongetragen haben, ist der Einsatz von Hilfsmitteln unabdingbar“, fasst Reuter zusammen. Dies war ebenfalls Grundtenor bei den Beiträgen speziell zum Thema „Fußheberschwäche“, die unter anderem durch einen Schlaganfall ausgelöst werden kann.

Anschließend widmeten sich die Referenten im Vortragsblock der Initiative ’93 TO Fellows der neuroprothetischen Versorgung sowie der MDR. Insbesondere der Geltungsbeginn der MDR am 26. Mai 2021 sorgte für Gesprächsbedarf. Prof. Dr. med. habil. Wolfram Mittelmeier, Direktor der Orthopädischen Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Rostock, und erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV), präsentierte Ergebnisse der Arbeitsgruppe (AG) MDR der DGIHV. „Der Bundesinnungsverband ist Gründungsmitglied der AG MDR. So kurz vor Geltungsbeginn ist es besonders wichtig, Betriebe über die anstehenden Änderungen aufzuklären“, betont Reuter.

 

Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik: Der Bundesinnungsverband für Or-thopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthopädietechnischen Handwerks bun-desweit die Sanitätshäuser und orthopädietechnischen Werkstätten mit etwa 40.000 Beschäftigten. Jährlich versorgen die angeschlossenen Häuser mehr als 20 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln.

 

Ansprechpartnerin für die Presse:
Kirsten Abel
Pressesprecherin des
Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik

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E-Mail: kirsten.abel@biv-ot.org