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Überblick › 1. Juni 2021

BIV-OT und spectrumK: Neuer OT-Vertrag startet im Juli 2021

Einen erfolgreichen Vertragsabschluss im Bereich Orthopädie-Technik (OT) können der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und die spectrumK GmbH, der Dienstleister der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV), verkünden: Am 1. Juli 2021 beginnt die Laufzeit des neuen OT-Vertrags, in dem eine dynamische Preissteigerung von 2,75 Prozent über sämtliche Produktgruppen vereinbart wurde. Zudem wurde in den Verhandlungen, die seit Dezember vergangenen Jahres liefen, eine Geltungsfrist von vier Jahren festgelegt.

Für den BIV-OT saß Albin Mayer, Vizepräsident und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, am Verhandlungstisch. Seitens der spectrumK, die eine potenzielle Reichweite von rund 43 Millionen GKV-Versicherten hat, führten Anja Schmitz, Teamleitung Versorgung & Hilfsmittel, sowie Ute Buchen, Versorgung & Hilfsmittel, die Gespräche.

„Gemeinsam haben wir in äußerst konstruktiven Verhandlungsrunden ein sehr gutes Ergebnis erzielt!“, zeigt sich BIV-OT-Vize Mayer zufrieden. „Insbesondere die Vereinbarung einer dynamischen Preisanpassung sowie die stabile Vertragslaufzeit sind für unsere Betriebe bedeutsame Faktoren, die ihnen eine verlässliche Planung bieten. Dies bedeutet, dass wir bei steigenden Preisen bzw. Inflationsraten nicht ständig nachverhandeln müssen. Von der Kontinuität, die sich in diesem Vertrag zeigt, profitieren ebenso alle durch die spectrumK vertretenen Krankenkassen mit ihren Versicherten. Denn er stärkt die qualitätsgesicherte und wohnortnahe Versorgung bundesweit. Nicht zuletzt durch die Umsetzung der neuen Struktur des Hilfsmittelverzeichnisses für die prothetische Versorgung der unteren Extremität (PG 24) stellt spectrumK die Qualität der Versorgung nach dem aktuellen Stand der Technik unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sicher.“

Dem Gesellschafterkreis von spectrumK gehören rund zwei Drittel der gesetzlichen Krankenkassen an, darunter zahlreiche Betriebskrankenkassen, Ersatzkassen und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.