Presseticker

Überblick › 25. Juni 2021

Neuer OT-Vertrag mit IKK classic: Höherer Verrechnungssatz und dynamische Preisanpassung

Die IKK classic und der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) sind sich einig: Versorgungsqualität und eine angemessene Vergütung sind keine Gegensätze. Dies beweisen die beiden Parteien mit ihrem neuen Vertrag im Fachbereich Orthopädie-Technik (OT). „Gemeinsam mit der IKK classic haben wir letztlich eine konstruktive Verhandlung erlebt, die mit einem äußerst zufriedenstellenden Ergebnis beendet wurde. Der demnächst in Kraft tretende neue OT-Vertrag zeigt deutlich, dass Versorgungsqualität für die Versicherten und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können“, betont Albin Mayer, Vizepräsident des BIV-OT und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Die neue Vereinbarung startet zum 1. Juli 2021 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Bis dahin gilt der bisherige OT-Vertrag weiter, der ursprünglich mit Wirkung zum 30. März 2021 vom BIV-OT gekündigt worden war.

Die Verhandlungen im Namen des BIV-OT führte Albin Mayer. Seine Verhandlungspartner seitens der IKK classic, welche rund 3,1 Millionen Versicherte vertritt, waren Carsten Breitenkamp, Leiter des Bereichs Zentrale Aufgaben und Vertragspolitik Sonstige Leistungserbringer, Jörg Klinzing, Leiter des Geschäftsbereichs Sonstige Leistungserbringer, und Dominik Tatura, Referent für Hilfsmittelverträge. Die Gespräche liefen seit Dezember 2020.

In dem neuen OT-Vertrag sind eine Erhöhung des Stundenverrechnungssatzes für die individuelle Versorgung von 61,50 auf 65,00 Euro und ab dem 2. Jahr auf 66,50 Euro sowie eine dynamische Preissteigerung von 2,5 Prozent ab dem 3. Jahr über sämtliche Produktgruppen hinweg festgeschrieben. „Insbesondere mit der Anpassung des Stundenverrechnungssatzes und der dynamischen Steigerungsrate von 2,5 Prozent ab dem 3. Jahr bekennt sich die IKK classic zu einer qualitätsgesicherten Versorgung, die eine auskömmliche Arbeit für unsere Betriebe ebenso wenig außer Acht lässt“, so Mayer.

Ferner sei die Umsetzung des aktuellen Hilfsmittelverzeichnisses in der Produktgruppe (PG) 24 (Prothesen) ein großer Erfolg. Mayer ergänzt: „Die IKK classic folgt dem neuen Handbuch in der PG 24 und steigert hier bewusst die Versorgungsqualität. Für den Willen zur Kontinuität in der Hilfsmittelversorgung steht zudem die zwischenzeitliche, rechtlich bindende Fortgeltung des bisherigen Vertrags für den Bereich OT und alle hiervon erfassten Produktsegmente bis 30. Juni 2021, die wir ebenfalls vereinbart haben.“

„Wir freuen uns, dass wir mit dem BIV-OT in guter Atmosphäre einen wirtschaftlich angemessenen Vertrag abschließen konnten, der unseren Kunden nachhaltig eine Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln auf hohem qualitativen Niveau garantiert. Als Innungskrankenkasse schätzen wir die handwerkliche Expertise des Vertragspartners sehr und sind sicher, dass auch unsere Versicherten von einer auf die individuellen Bedürfnisse angepassten Versorgung profitieren werden“, sagt Jörg Klinzing, Leiter des Geschäftsbereichs Sonstige Leistungserbringer der IKK classic.

Der mit der IKK classic geschlossene Vertrag schließt auch CURA-SAN GmbH, EGROH eG/ EG-ROH-Service GmbH, die Landesinnung Orthopädieschuhtechnik (LIOST) Niedersachsen/Bremen, die LIOST Bayern, Reha-Service-Ring GmbH, rehaVital Gesundheitsservice GmbH, Sanitätshaus Aktuell AG und Zentralverband Gesundheitshandwerk Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) als Mandatgeber des BIV-OT ein.

 

Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik
Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthopädietechnischen Handwerks bundesweit Sanitätshäuser und orthopädietechnische Werkstätten mit etwa 40.000 Beschäftigten. Jährlich versorgen die angeschlossenen Häuser mehr als 20 Millionen Patientinnen und Patienten mit Hilfsmitteln.


Ansprechpartnerin für die Presse:
Kirsten Abel
Pressesprecherin des
Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik

Reinoldistr. 7 -9
44135 Dortmund

Telefon: 01715608125
E-Mail: kirsten.abel@biv-ot.org