Kampagne: Deutschland sieht rot

Deutschland sieht rot 

Individuelle Hilfsmittelversorgung sichern. 3%-Pauschalabschlag streichen. 

 

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll ein pauschaler 3%-Abschlag in der Hilfsmittelversorgung eingeführt werden. Dieser Abschlag trifft nicht abstrakte Produktmärkte, sondern die individuelle Hilfsmittelversorgung vor Ort. 

Betroffen sind Betriebe, die täglich Mobilität, Pflege, Teilhabe und Alltag ermöglichen: für Kinder, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Patienten nach Amputation, Querschnittlähmung, Unfall, Tumor oder schweren neurologischen Erkrankungen. 

Der 3%-Pauschalabschlag ist kein fairer Beitrag. Er ist ein Bruch des Fairnessversprechens. 

Denn die Hilfsmittelversorgung gehört nicht zu den Kostentreibern der GKV. Sie sichert wohnortnahe Versorgung, entlastet Kliniken, stärkt Ambulantisierung und ermöglicht Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alltag. 

Deshalb sagen wir: 

Nicht fair. Nicht sozial. Nicht stabil. 
Deutschland sieht rot. 
3%-Abschlag streichen. 

 

Was Sie tun können:

1. Petition zeichnen und teilen 

Unterstützen Sie die Petition: 

openpetition.org/deutschlandsiehtrot 

Teilen Sie die Petition in Ihren Netzwerken – per WhatsApp, E-Mail, LinkedIn oder über Ihre Webseite. Jede Unterschrift hilft, den politischen Druck zu erhöhen. 
 
Legen Sie die Petition am Empfang, im Wartebereich oder an gut sichtbaren Stellen im Betrieb aus. 

Das PDF zum Ausdrucken finden Sie direkt auf der Petitionsseite: 

openpetition.org/deutschlandsiehtrot 

Ausgefüllte Unterschriftenlisten können anschließend auf der Petitionsseite hochgeladen werden.

2. Postkarten herunterladen und an Abgeordnete senden 

Laden Sie die Postkartenmotive herunter und senden Sie diese an Ihre Landtags- und Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis. 

Eine gut sortierte Übersicht gesundheitspolitischer Ansprechpartner mit Kontaktdaten finden Sie hier: 

Wer sitzt wo? – AOK-Bundesverband 

Alternativ können Sie Ihre Abgeordneten auch per E-Mail anschreiben. Verweisen Sie dabei auf die Petition und auf die Stellungnahme des BIV-OT: 

Petition: 
openpetition.org/deutschlandsiehtrot 

Stellungnahme des BIV-OT: 
Stellungnahmen des BIV-OT 

Postkartenmotive

Alarmstufe Rot - Bald bleibt die Tür zu
Alarmstufe Rot - Weil Versorgung auf dem Spiel steht
Alarmstufe Rot - Wir haben gespart jetzt sollen wir bluten.pdf
Alarmstufe Rot - Wer ordentlich gewirtschaftet hat, bekommt die Rechnung
Alarmstufe Rot - Erst sparen wir mit dann zieht uns Berlin 3 Prozent ab
Alarmstufe Rot - 3 Prozent weniger Vergütung. 100 Prozent Risiko vor Ort
Alarmstufe Rot - Kein Kostentreiber. Trotzdem gekürzt. Das ist Wortbruch

3. Plakate ausdrucken und sichtbar platzieren 

Drucken Sie die Kampagnenplakate aus und hängen Sie diese gut sichtbar im Betrieb auf – zum Beispiel am Empfang, im Schaufenster, im Wartebereich oder in der Werkstatt. 

Es gibt verschiedene Motive. Gerne mischen. 

Die Vorlagen sind für A1 angelegt, können aber auch kleiner ausgedruckt werden. 

Postermotive

Alarmstufe Rot - Bald bleibt Tür zu
Alarmstufe Rot - Weil Versorgung auf dem Spiel steht.pdf
Alarmstufe Rot - Wir haben gespart jetzt sollen wir bluten.pdf
Alarmstufe Rot - Wer ordentlich gewirtschaftet hat, bekommt die Rechnung
Alarmstufe Rot - Erst sparen wir mit dann zieht uns Berlin 3 Prozent ab
Alarmstufe Rot - 3 Prozent weniger Vergütung. 100 Prozent Risiko vor Ort
Alarmstufe Rot - Kein Kostentreiber. Trotzdem gekürzt. Das ist Wortbruch

4. Aufkleber nutzen 

Bringen Sie die Kampagnenaufkleber auf Verpackungen, Versandmaterial, Tüten oder weiteren geeigneten Flächen an. (Vorlage ist für 4 cm - 10 cm runde Aufkleber angelegt)

So wird die Botschaft sichtbar: 

Deutschland sieht rot. 
3%-Abschlag streichen. 

Aufklebermotiv (2.6 MB)